digital publishing award

exzellenz in innovatio

Der digital publishing award wird erstmals im Frühjahr 2019 auf der Leipziger Buchmesse verliehen. Der Preis zeichnet herausragende Projekte aus, mit denen Verlage (hauptsächlich Publikumsbuchverlage und Fachverlage) die digitale Transformation meistern. Im Fokus stehen Innovationen im Bereich des digitalen Publizierens: herausragende Produkte, Prozesse oder Geschäftsmodelle, mit denen Verlage, aber auch verlagsähnliche Akteure ihre Inhalte publizieren. Verliehen wird der Award von Daniel Lenz und Steffen Meier, den Herausgebern des digital publishing report, sowie dem Digitalexperten Vedat Demirdöven. In der Jury sitzen hochkarätige Digitalexperten aus unterschiedlichen Branchen.

Der digital publishing award wird auf der Leipziger Buchmesse verliehen: Donnerstag, 21. März 2019, 17 Uhr, Halle 5, Fachforum 1, E600

Jetzt bewerben

Die Preiskategorien

Produkt / Gesc
  • Produkt / Geschäftsmodell

    Produkt / Geschäftsmodell

    Welche Produkte oder Geschäftsmodelle von Verlagen oder verlagsähnlichen Akteuren sind besonders innovativ? Die Bandbreite der auszuzeichnenden Produkte oder zugrundliegenden Geschäftsmodelle reicht von B2B bis B2C, von Webseiten/Webservices über Apps, E-Books, Podcasts bis hin zu Internet-Veranstaltungen.

  • Prozess / Technologie

    Prozess / Technologie

    Oft sind es nicht die neuen, auf der großen Bühne präsentierten Produkte, sondern neue Prozesse oder Technologien, die im Hintergrund das Publishing verändern, sei es in der Redaktion/im Lektorat, im Vertrieb, Marketing oder der Herstellung.

  • Start-up

    Start-up

    Die Kategorie Start-up soll besonders innovative, mutige Geschäftsideen mit Aufmerksamkeit belohnen, die noch nicht unbedingt Marktreife erlangt haben. Gesucht werden neue Akteure auf dem Publishing-Markt, die mit ihren Ideen die gesamte Branche stimulieren.

  • Digital Leader(ship)

    Digital Leader(ship)

    In der Kategorie Digital Leader(ship) werden Personen ausgezeichnet, die sich im Bereich digitales Publizieren verdient gemacht haben, beispielsweise, indem sie intern im Unternehmen ein exzellentes Change Management im Rahmen der digitalen Transformation herbeigeführt haben. Oder mit exzellenten Analysen das digitale Spielfeld für die gesamte Publishing-Branche erschlossen haben.

  • Sonderpreis

    Sonderpreis

    Der Sonderpreis zeichnet eine besondere Leistung mit einem kreativ-künstlerischen Aspekt aus. Dies kann die Erweiterung eines physischen Trägermediums durch digitale Kanäle oder ein besonderes ästhetisches Erleben mit originär digitalem Charakter sein.

Die Jury

Magdalena

Dirk von Gehlen

Süddeutsche Zeitung

Anett Gläsel-Maslov

Identraeger & PR & Communication

Marco Olavarria

Berlin Consulting

Julia Seyhan

SpringerGabler

Christina Schnelker

Westdeutscher Rundfunk

Lina Timm

Mediennetzwerk Bayern

Fabian Kern

smart digits

Christian Kohl

Kohl Consulting, Heinold, Spiller & Partner


Barbara Thiele

Jüdisches Museum, Berlin

Sponsoren & Partner

Heinold Spiller & Partner

Das Team

Da


Steffen Meier

digital publishing report


Daniel Lenz

digital publishing report


Vedat Demirdöven

Digitalexperte, Fotograf

digital publishing report

Studien zur digitalen Transform

Der digital publishing report rüstet Sie für die digitale Transformation der Medienbranche.Die digitale Transformation verändert nicht nur die Industrie, sondern auch die Medienbranche grundlegend. Und zwar in allen Gliedern der Wertschöpfungskette, von der Content-Generierung über die Produkterstellung und Distribution bis hin zum Kunden/Nutzer-Verhalten. Aber auch die Strukturen der Medienunternehmen selbst sind diesen Veränderungen unterworfen, vom Recruiting über Arbeitsmethoden und -prozesse bis hin zu kompletten Organisationsveränderungen.Der dpr stellt Entscheidern der Medienbranche das Rüstzeug zur Verfügung, um den digitalen Wandel zu meistern: mit dem dpr-Magazin (Webmagazin, PDF-Downloads) sowie Webinaren und Studien. Gleichzeitig dient der digital publishing report als Vernetzungsplattform zu Dienstleistern, Startups und anderen Branchen. Im Kern steht der Austausch auf Augenhöhe.

dpr-Magazin: als Webmagazin und PDF

Zweiwöchentlich erscheint der dpr in zwei Formaten, als PDF-Ausgabe sowie als modernes Webmagazin.

Social Media

Folgen Sie dem dig

 

Hier werden unter anderem die Nominierten vorgestellt, die Preiskategorien erläutert und die wichtigsten News rund um den neuen Award geteilt.

News

Neuigkeite
Category:

Jury im Porträt: Juliane Seyhan

13.11.2018 in Allgemein

Eine hochkarätige Jury entscheidet über die Vergabe der digital publishing awards. Im Vorfeld stellen wir die Mitglieder des Gremiums mit einem Fragebogen vor. Heute: Juliane Seyhan, Springer Gabler.

©Angelika Stehle

Welche digitale Innovation hat Sie persönlich in den letzten zwölf Monaten am meisten beeindruckt?



Die HABA-Digitalwerkstatt: hier lernen Kinder die digitale Welt spielerisch kennen. Es gibt Programmierworkshops, Kinder experimentieren mit Robotern oder produzieren digital Musik. Ich finde das eine tolle und sehr wichtige Sache, um Kinder (und, ganz wichtig: ihre Eltern und Lehrkräfte) innovativ an digitale Themen heranzuführen.  

Wie schätzen Sie den Innovationsgrad der Medienbranche ein?

Nach meiner Einschätzung ist der Innovationsgrad sehr unterschiedlich. Es gibt sehr innovative Unternehmen, die sich grundsätzlich infrage stellen und versuchen, sich allumfassend neu zu erfinden. In meinem beruflichen Zuhause, der Verlagsbranche, bewegt sich doch einiges. Ein guter Gradmesser ist die Frankfurter Buchmesse, auf der ich 2018 einige Diskussionen und Panels zu Innovationsthemen wie Blockchain oder Künstliche Intelligenz erlebt habe. Es gibt innovative Konzepte wie die „Arts+“, es gibt den startup-Club des Börsenvereins, den Kannwas.Club (der übrigens einen schönen Innovationsleitfaden erarbeitet hat) und viele Aussteller, die neue Ideen präsentieren – das macht doch Mut! 

Schade finde ich, dass immer noch und immer wieder die Diskussion Print vs. Digital (also grob gesagt: was ist eigentlich besser?) geführt wird. Das sollten wir doch endlich mal hinter uns lassen. In unserer Branche geht es um Inhalte, und die gibt es eben in zunehmend verschiedenen Formen, die alle ihre Berechtigung haben. 

Was treibt die Innovation in der Medienbranche maßgeblich voran?

Jedes Unternehmen hat wohl unterschiedliche Motive: manche sind von eigener Innovationsfreude getrieben, manche fangen erst dann an, wenn ihr Geschäftsmodell nicht mehr trägt. Davon unabhängig sehe ich aber vor allem auch die Technologie als großen Treiber. Viele Trends, die die Medienbranche gerade beschäftigen (künstliche Intelligenz, Big Data, Virtual Reality), beruhen auf technologischen Entwicklungen.

Was ist für Sie persönlich „innovativ“?

Innovation fängt für mich immer beim Menschen an. Ein innovatives Produkt entsteht, weil Menschen etwas hinterfragen (Prozesse, ihr Produkt, sich selbst …), weil sie etwas neu denken. Daher wünsche ich mir von der Medienbranche, beim Thema Innovation den Menschen noch mehr in den Blick zu nehmen: Kunden und besonders die eigenen Mitarbeiter. Innovative Produkte entstehen nur in der richtigen Unternehmenskultur, die etwa Freiraum für Kreativität und Eigenverantwortung zulässt.